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Das Internet ist voll von Beiträgen über Geld. Dennoch ist es nach wie vor schwierig herauszufinden, wie man mit dem Investieren beginnt, insbesondere ab einem bestimmten Alter. Warum wirkt das Investieren auf viele so abschreckend und warum sind die Menschen so zögerlich, wenn es darum geht, den ersten Schritt zu wagen? Erfahre mehr über ein paar der Gründe, die eventuell auch dich davon abhalten. Die Finanzwelt befindet sich im Wandel, deine Aussichten vielleicht ja auch.

Der 2. Weltkrieg prägte Europa – danach war Europa viele Jahrzehnte lang ein Kontinent der Sparkonten. Die Europäer zahlten ihr hart verdientes Geld in ihre Sparbücher bei der Bank ein und erzielten Erträge aus ihren Beständen durch Zinsen und Zinseszinsen.

Die Zerstörung und Verluste des 2. Weltkriegs hatten bei den Europäern tiefe Spuren hinterlassen - für die meisten war es am wichtigsten, ihr Geld so sicher wie nur möglich zu wissen. Oberste Priorität war so viel wie möglich zu sparen und möglichst wenig des Ersparten auszugeben während es zweitrangig war, mit dem Geld Einnahmen zu erzielen.

Die Nachkriegsgenerationen litten noch lange unter Geldmangel und waren gerade deshalb entschiedene Verfechter des “Sparens” – für den Fall der Fälle musste man genügend beiseite gelegt haben. “Investieren” bedeutete, ein eigenes Einfamilienhaus zu bauen. Dieses diente dann als beständiges “Asset”, dass von Generation an Generation weitergegeben werden sollte. Die Teilnahme an Wertpapiermärkten galt als etwas für "Reiche" oder für den ominösen Investor, den alle in ihrem Bekanntenkreis hatten.

Die Tradition, Risiko um jeden Preis zu vermeiden

Im Gegensatz zu Europa entwickelte sich die Finanzlandschaft in den USA in eine andere Richtung. In einer Befragung aus dem Jahr 2018 gaben lediglich 16% der Deutschen an, Aktien zu besitzen, während sich in den USA stolze 54% als Aktionäre identifizierten. Satte 66% derjenigen, die nicht investiert hatten, gaben als Grund dafür an, dass sie der Meinung waren nicht über genügend Mittel verfügen, um investieren zu können.

Eine andere Studie der Deutschen Börse mit 2.800 Probanden aus dem Jahr 2019 ergab jedoch, dass die Deutschen primär aufgrund fehlenden Wissens oder der Angst vor großen Verlusten davon absahen, in Aktien zu investieren.

Fehlendes Wissen und Angst als Stressfaktor

Von denen, die zum Zeitpunkt der Befragung bereits investierten, gaben 54% aller männlichen und 70% aller weiblichen Investoren an, dass sie schon geringe Verluste als belastend empfanden. Das Bemerkenswerteste war jedoch, dass es die Mehrheit den bloßen Gedanken, eventuelle Verluste zu erleiden, als belastender empfand als den Entgang tatsächlicher Profite. Verluste sind sehr einprägsam.

Als verstärkender Faktor galt die Angst vor einem wirtschaftlichen Zusammenbruch – die Finanzkrise von 2008 (ganze zehn Jahre vor der Umfrage) war den meisten noch in guter Erinnerung. Auch hier wurden potenzielle Verluste auf den Aktienmärkten als Hauptgrund genannt warum Menschen bisher noch nicht investiert hatten.

Die Wahrnehmung ändern

Wenn du nun schon über einen längeren Zeitraum hinweg sparst, hast du bestimmt schon bemerkt, dass immer niedrigere Zinssätze in Kombination mit den derzeitigen Inflationsraten die Erträge aus deinem Ersparten in Mitleidenschaft ziehen. Heutzutage generiert das Geld, das du auf dein Sparkonto einzahlst, so gut wie gar keine Zinsen mehr. Lange Rede, kurzer Sinn: das Geld auf deinem Konto wird in derselben Geschwindigkeit entwertet, in der es auch Gewinne erzielt. Und sogar noch schlimmer ist, dass manche Banken nun sogar schon Gebühren für das “Lagern” deines Ersparten einheben. Was kannst du tun?

1. Investieren ändert sich rasend schnell

Werde Teil der neuen Generation von Anlegern – ändere dein Mindset, nimm an den Märkten teil und nutze sie auch zu deinem Besten. Der Zugang zu Finanztechnologien wird zusehends dezentraler, die Barrieren immer niedriger und sogar rund um die Uhr verfügbar. Die Welt der Finanzen erstrahlt in neuem Glanz und wird diesen vermutlich auch nicht so schnell wieder verlieren. Der kulturell geprägte Zugang in Europa zum Investieren ist im Wandel. Selbst diejenigen, die Angst vor Risiko haben, sind motiviert, diese neue Welt zu erkunden und Teil davon zu werden. Dein Alter ist dabei egal* – man ist niemals zu alt fürs Investieren.

2. Es wird Zeit, die wirklichen Risiken genauer zu betrachten

Klar, Aktienkurse bewegen sich auf und nieder, was durchaus Stress auslösen kann. Dennoch muss gesagt werden, dass viele potenzielle Anleger die Risiken überschätzen. Wenn du das Gefühl hast, dass du zu wenig über Aktien weißt und Angst vor den Risiken hast, gibt es einen einfachen Lösungsansatz – Recherche. Geh der Sache auf den Grund und recherchiere selbst, wie hoch die Risikowahrscheinlichkeit ist oder lies einfach alles was du finden kannst über diejenigen Projekte, die dich potentiell interessieren.

3. Schlüpfe aus der Rolle des Außenseiters

Deine Recherche im Netz könnte dich vielleicht noch zusehends verunsichern. Ein Großteil der Beiträge über Geld scheinen a) für bereits wohlhabende Menschen, b) für Menschen, die bereits investieren oder c) für all jene mit einem Hintergrund im Banking oder Handel verfasst worden zu sein. Es lässt sich jedoch ein Wandel beobachten und du brauchst dich in Bezug auf Geldbelange, Investments oder Ertragsgenerierung nicht länger als Außenseiter fühlen.

4. Private Finanzen sind mittlerweile nicht mehr exklusiv oder elitär

Es ist uns wirklich ein Anliegen, dir zu zeigen, dass du dich nicht mehr wie ein Alien in der Finanzwelt fühlen musst. Vielleicht ist ja unsere Bitpanda Academy über Finanzfragen genau das Richtige für dich. Dort erklären wir dir alles, was du über das Investieren wissen musst – unabhängig davon, wie viel Geld du fürs Investieren aufwenden kannst. Unsere Academy ist in einfacher Sprache verfasst denn einfache Sprache ist verständlich, fair und schließt niemanden aus. Sieh dir unsere Academy Lektionen an und beginne noch heute, dazuzulernen. Die Lektionen sind kostenlos und werden regelmäßig aktualisiert. Gib dir einen Ruck – dein finanzieller oder kultureller Hintergrund sowie dein Alter spielen keine Rolle*.

5. Lass deine Chance auf Erträge nicht verstreichen

Dein Geld sollte für dich arbeiten und Erträge generieren. Wenn du nicht investierst, verlierst du mit großer Wahrscheinlichkeit mittel- oder langfristig Geld.

Ökonomen und Finanzhistoriker analysierten in 2019, wie viel Umsatz mit Investments generiert werden kann. Dafür verglichen sie die Ertragsdaten von Investments jeglicher Art über einen Zeitraum von 120 Jahren in 23 Ländern. Kriege, Börsencrashs und Inflation wurden berücksichtigt. Die Untersuchung ergab, dass mit einem jährlichen Umsatz von ungefähr 10%  Anlegern Aktieninvestments die höchsten Erträge bringen.

Es ist daher möglich, dass Aktieninvestments auch in Zukunft die profitabelste Alternative zur Ertragsgenerierung sein werden. Sparkonten hingegen zählen zu den Assets, die am wenigsten bis gar keinen Gewinn generieren.

6. Das Ersparte in neuem Licht sehen

Sollte ich das Sparen grundsätzlich aufgeben? Nicht ganz. Es macht absolut Sinn, einen Sparplan mit kleinen Beträgen zu erstellen, vor allem für nicht ganz so rosige Zeiten. Du kannst beispielsweise für jedes Asset auf Bitpanda einen Sparplan mit einem monatlichen Minimalbetrag erstellen, um vom Cost-Average-Effekt zu profitieren und etwaige Marktbewegungen auszugleichen.

7. In nur ein paar Minuten zum ersten Investment

Bitpanda bietet dir alles, was du brauchst, um loszulegen. Du interessierst dich für Krypto, hast aber zu viel Angst, den ersten Schritt zu wagen? Brauchst du nicht – unsere Bitpanda Krypto-Indizes (BCI) sind der ideale Weg, um einzusteigen. Mit Bitpanda Savings kannst du deinen eigenen Sparplan erstellen, selbst für Bitpanda Stocks* und Edelmetalle. Kaufe so das Asset deiner Wahl ganz automatisch, so oft du willst. Du kannst mit unserem Bitpanda Ecosystem Token (BEST) sogar noch zusätzlich neben dem Investieren verdienen.

Es ist niemals zu spät, um anzufangen.

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* Dieser Artikel ist weder als Anlageberatung noch als Einladung, digitale Assets zu kaufen, zu verstehen. Bitte beachte, dass du mindestens 18 Jahre alt sein musst, um investieren zu können. Dieser Artikel dient lediglich allgemeinen Informationszwecken und es wird weder eine ausdrückliche noch eine implizite Zusicherung oder Gewährleistung hinsichtlich der Fairness, Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit dieses Artikels oder der darin enthaltenen Meinungen sowie Verlass auf diese gegeben.

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