• Home
  • Blog
  • Algorand im Rampenlicht: Das CO2-negative Blockchain-Protokoll

Algorand im Rampenlicht: Das CO2-negative Blockchain-Protokoll

Camilla Marziani

Von Camilla Marziani

Anleger behalten Algorand (ALGO) genau im Auge. Die Blockchain hat es sich zum Ziel gesetzt, dezentral, skalierbar, aber dennoch nachhaltig zu sein. Doch zahlt es sich aus, ALGO zu kaufen? Lies weiter und erfahre mehr über die Stärken des Protokolls und seinen nativen Coin ALGO.

Lies diesen Artikel auf Englisch oder Italienisch.

Kann eine Blockchain gleichzeitig dezentral, skalierbar, sicher und dabei auch noch nachhaltig sein? Das Protokoll Algorand will diese Frage mit “ja” beantworten und eine Lösung für das berüchtigte Blockchain-Trilemma bieten, dabei auch noch umwelt- und benutzerfreundlich sein. In diesem Artikel erfährst du alles, was du über Algorand und seinen nativen Token ALGO wissen musst.

Algorand im Überblick

Algorand wurde 2017 vom Turing Award-Preisträger Silvio Micali gegründet. Das dezentrale Blockchain-Protokoll mit seinem nativen Token ALGO kann sich auf unterschiedliche Stärken stützen und befindet sich derzeit unter den 20 größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung. Algorand ist vollkommen vertrauens- und “forklos”, Open Source und läuft über einen laut Micali “Puren Proof of Stake-Konsensmechanismus”. Nebenbei hat es sich das Protokoll zum Ziel gesetzt, die erste Blockchain mit negativer CO2-Bilanz zu betreiben.

Algorand möchte eine Lösung zum berüchtigten “Blockchain-Trilemma” entwickeln und Nutzern den Zugriff auf ein dezentrales, skalierbares und sicheres Blockchain-Protokoll ermöglichen, das obendrauf noch umweltfreundlich und nachhaltig ist.

Algorands Stärken im Detail

Algorand zählt (neben z.B. Avalanche (AVAX) und Solana (SOL)) zu jenen Altcoins, die dezentrale Finanzen und Smart Contracts an die Massen bringen wollen. Hier einige von Algorands Stärken:

  1. Vertrauenslos: Die Algorand-Blockchain ist für alle ohne die Zustimmung einer bestimmten Nutzergruppe oder Autoritäten verfügbar
  2. Open Source: Algorand ist ein transparentes Projekt, was bedeutet, dass alle Informationen und Entwicklungen für alle Interessierte zur Verfügung stehen.
  3. Purer Proof of Stake: Im Rahmen dieses Konsensmechanismus kann jeder Nutzer, der zumindest einen ALGO-Coin einsetzt (“staking”), an der Erstellung von Blocks teilnehmen. So wie bei PoS üblich, müssen Miner nicht über spezielle Ausrüstung oder Hardware verfügen, wodurch der Energieverbrauch auch gering gehalten wird. Im Gegensatz zu traditionellen Proof of Stake-Mechanismen werden die Ersteller der Blöcke nicht überwiegend aufgrund ihres “Vermögens”, sondern komplett zufällig ausgewählt. Beim Pure Proof of Stake-Modell ist die Wahrscheinlichkeit, ausgewählt zu werden, proportional zur – aber nicht beschränkt auf die – Gesamtzahl der gestakten ALGO-Coins. Mithilfe dieses Konsensmechanismus soll das Maß an Dezentralisierung erhöht werden, da begrenzte Staking-Voraussetzungen die Teilnahme einfach und von überall aus ermöglichen. Auch die Sicherheit profitiert davon, da die zufällige Auswahl von Nutzern Angreifern einen Stein in den Weg legt
  4. Forklos: einer der größten Vorteile von Algorands Konsensprotokoll ist die sofortige Transaktionsabwicklung. Sobald ein vorgeschlagener Block erst einmal ausgewählt wurde, kann die Entscheidung und die entsprechende Transaktion nicht mehr geändert bzw. rückgängig gemacht werden. Die mathematische Wahrscheinlichkeit eines Forks ist erwiesenermaßen so gering, dass es nicht als sinnvoll erachtet wird, diese überhaupt erst zu berücksichtigen.
  5. Richtung negativer CO2 Bilanz: Dass Algorand puren Proof of Stake anstelle von Proof of Work als Konsensmechanismus nutzt, verringert den CO2-Fußabdruck schon beträchtlich. Doch damit ist noch nicht genug – das Protokoll versucht, der Nachhaltigkeit noch einen draufzusetzen und gleicht mit seiner Partnerschaft mit ClimateTrade seine CO2-Emissionen aus – Algorand soll somit zur ersten CO2-negativen Blockchain werden.

Algorand (ALGO) vs. Ethereum (ETH)

Kaum eine Diskussion über DApps oder Smart Contracts führt an der zweitgrößten Kryptowährung Ethereum vorbei. In üblicher Spotlight-Manier sehen wir uns im Folgenden an, wie Algorand gegen den Kryptogiganten abschneidet. Es gilt jedoch zu beachten, dass Ethereum kurz vor seinem ETH 2.0.-Upgrade steht, im Zuge dessen von Proof of Work auf Proof of Stake umgestellt werden wird.

Wo beginne ich am besten zu recherchieren?

Wenn es darum geht, Recherche vor einem Investment zu betreiben, ist zu viel immer besser als zu wenig. Bei Altcoins und Kryptowährungen ist die offizielle Website des entsprechenden Assets ein guter Ansatzpunkt, also in unserem Fall die offizielle Website von Algorand. Dort kannst du dich im Detail über die Projekte, Anwendungsfälle, technischen Daten und noch viel mehr informieren.

Vergiss auch nicht zu bedenken, welche Art von Erträgen du mithilfe deiner Assets generieren möchtest. Frage dich bei der Recherche eines Coins, ob und wie er in dein Investmentportfolio passen würde und ob du lieber risikoärmere, langfristige Investments oder doch eher riskante, dafür potenziell schneller ertragreichere Anlageprodukte bevorzugst.

Wo kann ich ALGO kaufen?

Mit Bitpanda ist ALGO nur ein paar Klicks mit deiner Maus oder dem Smartphone entfernt. Dank dem intuitiven Interface war das Investieren in Krypto und andere digitale Assets noch nie so einfach.

Camilla Marziani

Camilla Marziani

Content Creation Intern, blockchain enthusiast and coffee lover