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Lerne Nina Aichinger, Head of Human Resources bei Bitpanda, kennen. In diesem Artikel erzählt Nina, wie sie mitten in einer globalen Pandemie erfolgreich das Bitpanda Team vergrößert und welche Herausforderungen in einem schnelllebigen Arbeitsumfeld auftauchen können. Außerdem hat sie einige Ratschläge und Tipps für künftige Bitpanda Bewerber.

Hallo, ich bin Nina und bin Head of HR bei Bitpanda. Vor drei Jahren habe ich bei Bitpanda mit der Vision angefangen, die HR-Abteilung von Grund auf aufzubauen. Es war ein schwieriger Prozess und wir sind in kurzer Zeit schnell gewachsen. Trotzdem finde ich, dass wir in diesen drei Jahren sehr viel erreicht haben. Als ich zum Team gestoßen bin, bestand es aus 25 Mitarbeitern. Mittlerweile, nur drei Jahre später zählen wir über 250 Mitarbeiter. Derzeit leite ich ein 10-köpfiges Team. Wir sorgen für eine reibungslose Candidate Journey und tragen zu einer positiven Mitarbeitererfahrung bei.

Beim Anstellen potenzieller Teammitglieder halte ich es für entscheidend, Kandidaten zu finden, die in einem schnelllebigen und dynamischen Arbeitsumfeld arbeiten wollen.

Für Menschen, die es gewohnt sind, in traditionellen Unternehmen zu arbeiten, ist es oft schwierig, an einem Ort zu arbeiten, der sich ständig verändert und weiterentwickelt. Ich bin auch auf der Suche nach neuen Teammitgliedern, die den Status quo in Frage stellen wollen und unkonventionelle Ideen haben. Wir überprüfen unsere Prozesse ständig und deshalb sollte man bei uns nie etwas als gegeben ansehen. Wir stellen uns immer wieder die Frage, warum wir die Dinge so machen, wie wir sie machen. Zum Beispiel würden Prozesse, die vor drei Jahren für 50 Mitarbeiter funktioniert haben, für die 250 Mitarbeiter, die wir heute haben, nicht mehr funktionieren.

Während einer Pandemie, die Millionen Menschen ihren Arbeitsplatz kostete, blühte Bitpanda regelrecht auf, da wir ein stabiles Produkt haben, das von der Pandemie nicht negativ betroffen war.

Warum ist das so? Weil die Menschen in Zeiten der wirtschaftlichen Unsicherheit beginnen, sich um ihre Anlagen zu kümmern. Wir haben starke Preisschwankungen der Kryptowährungen beobachtet.  Auch Edelmetalle gewannen während der Pandemie an Wert, da die Menschen sich auf Gold als sichere Anlage verlassen.

Bitpanda hat sich also eigentlich während der Krise sehr gut geschlagen und wir haben in dieser Zeit sogar 52 Millionen Dollar an Finanzmitteln erhalten. Aus diesen Gründen haben sich einige sehr gute Kandidaten beworben und obwohl wir bereits einige großartige Ergänzungen zum derzeitigen Team vorgenommen haben, ist es jetzt noch schwieriger als zuvor, sich für die besten Kandidaten zu entscheiden.

Wie können wir also ein Unternehmen hochskalieren, ohne dabei Teammitglieder zu verlieren?

Wie bereits erwähnt, müssen wir unsere Prozesse ständig überprüfen. Da wir so schnell wachsen, ist es schwierig, mit dem Tempo Schritt zu halten und unsere Teammitglieder nicht zu verwirren oder sie mit Prozessen zu überfordern. Wir versuchen, Onboarding-Prozesse so reibungslos wie möglich zu gestalten und uns noch mehr auf Teammitglieder zu konzentrieren, die bereits im Unternehmen tätig sind. Vor allem versuchen wir so viel Feedback wie möglich von ihnen zu bekommen und sie so gut es geht zu unterstützen, um die Prozesse im Unternehmen mit ihnen gemeinsam zu gestalten.

Gemeinsam mit unseren Team-Mitgliedern haben wir auch kürzlich unsere Unternehmenswerte erarbeitet. Wir verwenden diese Werte im Interviewprozess, um herauszufinden, ob die Kandidaten gut zu unserer Kultur bei Bitpanda und zu unseren Werten passen.

Da die Pandemie für alle eine stressige Zeit ist, versuchen wir unsere Mitarbeiter zu motivieren und zu inkludieren, indem wir sie durch regelmäßige Updates zu den aktuellen COVID-19-Maßnahmen und mithilfe unseres wöchentlichen Paulcasts (Podcast von unserem CEO Paul) über alles, was sich im Unternehmen abspielt, auf dem Laufenden halten. Wir bieten auch kostenlose, professionelle psychologische Unterstützung an, falls jemand diese benötigt.

Auf dem Weg dorthin hat es dennoch einige Herausforderungen gegeben. Zum Beispiel war ich vor der Pandemie immer stolz darauf, sagen zu können, dass ich eine der wenigen im Unternehmen bin, die wirklich jede Person im Team kennt. Aufgrund des Remote-Onboarding hat sich das jedoch geändert, und das tut mir sehr leid. Als einige Teammitglieder kurz ins Büro zurückkehrten, sah ich einige neue Gesichter, die ich nicht kannte!

Alles in allem gefällt mir sehr, dass man die Art und Weise, wie wir bei Bitpanda arbeiten, aktiv mitgestalten kann.

Natürlich sind wir kein kleines Startup mehr, aber Gedanken und Ideen auszutauschen, wird bei Bitpanda weiterhin geschätzt und bleibt sehr wichtig. Wir scheuen uns nicht davor, Fehler zu machen, und wenn etwas nicht funktioniert hat, dann versuchen wir es auf eine andere Art noch einmal. Es gefällt mir ausgesprochen, dass man bei Bitpanda von allem und jedem lernen kann.

Künftigen Bewerbern rate ich, bei ihrem Vorstellungsgespräch authentisch und ehrlich zu sein und ihre Werte, Erwartungen und Fragen mit uns zu teilen.

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