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Dieses Jahr hat es in sich. Die Rezession von 2020, auch “Lockdown Rezession” genannt, hat für sieben von zehn Millennials negative Folgen. Daher ist es heute wichtiger denn je, sich Gedanken über die eigenen Finanzen zu machen. Aber wo fängt man überhaupt an? Keine Sorge, wir haben ein paar grundlegende Tipps parat.

Ein Ziel setzen

Um seine finanzielle Zukunft zu sichern, ist es heutzutage ganz wichtig, sich ein persönliches finanzielles Ziel zu setzen, auf das man hinarbeiten kann. Nimm dir einmal die Zeit und sieh dir an, wofür du dein Geld ausgibst. Der tägliche Kaffee vom Lieblings-Coffeeshop, das “Gönnen” von einer oder mehreren Pizzas - das sind alles “kleine” Beträge, die sich aber mit der Zeit summieren.

Leider wird die Generation der Millennials oft als “Lost Generation” bezeichnet, weil sie das ganze Leben versucht (und daran scheitert) langfristige finanzielle Ziele zu erreichen.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass man das Erreichen klar definierter finanzieller Ziele dennoch erlernen kann. Wichtig ist nur zu wissen, wo man derzeit steht, was man erreichen möchte und wofür man sein Geld in der Zukunft ausgeben möchte.

Ein konkretes Ziel ist der perfekte Anreiz, um die eigenen, nicht geplante Ausgaben noch einmal zu überdenken und auf diese Weise langfristig Geld zu sparen.

Solche Ziele könnten sein:

  • Die Rückzahlung eines Kredits oder von Schulden
  • Das Sparen für einen höheren Lebensstandard (Auto, Eigentum, Reisen)
  • Der Aufbau des Vermögens
  • Das Einrichten eines Notfallfonds

Ein Budget aufstellen

Viele Millennials leben von Gehalt zu Gehalt. Ein Grund dafür ist die fehlende Planung des persönlichen Budgets. In der heutigen Welt werden wir von Social Media und gezielten Anzeigen, die einen mit ständigem Konsumzwang unter Druck setzen, beeinflusst. Wir verurteilen dich nicht, es ist wirklich schwierig, nicht alles gleich auszugeben. Dein Budget hängt von deinen finanziellen Zielen ab - du musst wissen, wo du stehst, um zu wissen, wohin du möchtest.

Zieh dein Gehalt heran und berechne deine Fixkosten wie Miete, Lebensmittel, Handy/Internet etc. Als nächstes solltest du dir ansehen, wie viel du für Mitgliedschaften und Kleidung ausgibst. Sind alle deine Mitgliedschaften und Einkäufe im Rahmen deiner Möglichkeiten? Könntest du auch ohne sie gut leben? Versuche dein finanzielles Leben zu entrümpeln und kein Geld mehr für unwesentliche Dinge auszugeben. Idealerweise solltest du an einen Punkt gelangen, an dem dir nach all deinen Ausgaben noch Geld am Konto übrig bleibt. Alles was in diesen neuen finanziellen Rahmen hineinpasst, ist dein Budget.

Deine Schulden evaluieren

Schulden sind etwas ganz Persönliches und es gibt viele Arten, diese zu begleichen. Verschiedene Arten der Schulden sind von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Auf jeden Fall sind 86% der Millennials über die Rückzahlung ihrer Schulden und Fixkosten besorgt. Bei älteren Generationen sieht das bereits ganz anders aus.

Eigene Schulden zu ignorieren oder sie in der Hoffnung, dass bald ein höheres Gehalt ansteht, zu ignorieren macht die Situation nicht einfacher. Der Betrag steigt und das wird einem ständig vor Augen geführt, vor allem dann, wenn hohe Zinsen dazukommen. Es ist deswegen enorm wichtig, alle deine Kosten und Ausgaben zu evaluieren und herauszufinden, was wann beglichen werden muss und wie du das mit kleinen Ratenzahlungen im Budget deiner Fixkosten unterbringst. Um dir einen guten Überblick zu verschaffen, wäre es sinnvoll, einen Kalender für deine Zahlungen einzurichten.

Mit einem Plan kannst du deine Fortschritte dann viel einfacher verfolgen und das Budget besser koordinieren.

Apps ausprobieren

Im digitalen Zeitalter gibt es Apps für alles. Egal ob für das Bestellen von Essen oder für die Partnersuche. Es ist daher naheliegend, dass es auch Apps für das Verwalten von Geld gibt.

Es geht schnell, dass man den Überblick über sein Geld zu verliert, wenn man ständig mit dem Handy oder der Karte zahlt und dann nicht mehr weiß, was man eigentlich alles gekauft und bezahlt hat.

Wir alle kennen das Gefühl, den Kontostand nicht überprüfen zu wollen, da man mehr ausgegeben hat, als man ursprünglich vorhatte. Es sind oft die kleinen Beträge, die wir schnell aus den Augen verlieren. Es gibt einige Apps wie Mint und YNAB, die dir dabei helfen können zu sehen, wohin genau dein Geld fließt. Mit unserem eigenen Produkt Bitpanda Savings kannst du automatisch und regelmäßig in über 30 digitale Assets investieren und so vom Cost-Average-Effekt profitieren.


Altersvorsorge

Millennials haben bereits einige Markteinbrüche und wirtschaftliche Notzeiten erlebt. Natürlich erzeugt das definitiv erhebliche Bedenken hinsichtlich Rücklagen und zukünftiger Entwicklungen.

Man kann jedoch nie früh genug damit anfangen, für sein Alter vorzusorgen. Es kann sehr hilfreich sein, sich über seine Pensionspläne zu informieren. Je nach deiner Nationalität solltest du unabhängig von gesetzlichen Pensionssystemen auch privat so wie früh wie möglich damit anfangen, zusätzlich für deine Pension vorzusorgen. Informiere dich und finde heraus, wie du am besten selbst für dein Alter vorsorgen kannst.

Es ist immer besser, dein erspartes Geld nicht einfach auf einem dunklen, staubigen Konto liegen zu lassen, sondern es gewinnbringend anzulegen und somit gegen die Inflation anzukämpfen. Finde heraus, welche Sparkonten und -pläne es gibt oder fange an, dein Geld selbst zu investieren, um es zu vermehren.

Das Verwalten deines Geldes ist nicht einfach und es gibt keinen bestimmten richtigen Weg für alle. In einem Wirtschaftsklima wie derzeit ist es daher wichtig, Ziele zu setzen und den Überblick zu bewahren. Deine Geldtasche wird es dir in Zukunft danken.

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