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Krypto-News und Markttrends | Bitpanda Weekly Wrap

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Von Bitpanda

Krypto-News und Markttrends | Bitpanda Weekly Wrap

Willkommen beim Weekly Wrap von Bitpanda – dein wöchentlicher Überblick über Krypto-News, Markttrends und wichtige Entwicklungen in der Finanzwelt. In der vergangenen Woche schwankten die Kryptomärkte zwischen vorsichtiger Stimmung, kurzen Aufwärtsbewegungen und anhaltendem makroökonomischem Druck. Trotz der Volatilität zeichnete sich eine leichte Aufhellung der Marktstimmung ab. Investoren blicken aufmerksam auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – und darauf, wie sie die nächsten Bewegungen am Markt beeinflussen könnten.

Eine Woche voller gemischter Signale

Die Kryptomärkte beendeten die vergangene Woche zurückhaltend. Am 21. März sank die gesamte Marktkapitalisierung um rund 2,5% auf 2.75 Billionen $. Grund dafür war unter anderem eine Rede von Präsident Trump beim Digital Asset Summit – konkrete Aussagen zur Krypto-Regulierung blieben aus, was zur Zurückhaltung am Markt führte.

Bis zum 24. März kehrte wieder Schwung zurück: Ethereum erreichte ein Wochenhoch von 1.946 €, während Bitcoin von einem Tief bei 77.100 € auf über 82.100 € sprang, bevor sich der Kurs um 80.000 € einpendelte. Heute ließ die Dynamik etwas nach – Bitcoin fiel auf etwa 78.233 €, Ethereum auf 1.749 €. Die Stimmung bleibt jedoch stabil – der Fear & Greed Index kletterte auf 33.

Kurzfassung: Nach einem schwachen Start in Folge von Trumps Rede erholten sich die Kurse zur Wochenmitte, verloren jedoch bis zum 28. März erneut an Fahrt. Bitcoin und Ethereum gaben leicht nach, während sich die Marktstimmung etwas aufhellte.

Kursbewegungen im Überblick

Kurse vom 28. März 2025, 15:00 Uhr

Trotz geopolitischer Unsicherheiten und zunehmender Spannungen im Welthandel scheint das Interesse an günstigen Einstiegschancen wieder zuzunehmen. Das 1. Quartal 2025 könnte für den S&P 500 das schwächste seit 2023 werden.

Bitcoin zeigte sich trotz der Marktturbulenzen stabil und bewegte sich im Bereich zwischen 78.000 € und 82.000 €. XRP geriet unter Druck und verlor leicht. Der Meme Coin DOGE hingegen legte zu.

Der eigentliche Markttreiber in dieser Woche? Die heute veröffentlichten Daten zu den persönlichen Konsumausgaben (Personal Consumption Expenditures, PCE). Für alle, die Marktindikatoren nicht ganz so leidenschaftlich verfolgen wie wir: Die PCE-Daten sind der bevorzugte Inflationsindikator der US-Notenbank (Fed). Im letzten Jahr fielen sie überraschend niedrig aus – und die Märkte reagierten begeistert. Der S&P 500 stieg um 0,4 %, der Nasdaq legte sogar um 0,8 % zu.

Und dieses Jahr? Die PCE-Daten fielen höher aus als erwartet und stiegen im Februar um 0,3 %. Ein klares Signal für hartnäckige Inflation. Die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen verpuffte schnell. Die Aktienmärkte gaben leicht nach: Sowohl der S&P 500 als auch der Nasdaq rutschten ab, während Investorinnen und Investoren neu bewerten, wie die Fed in den kommenden Monaten reagieren könnte.

Kurzfassung: Zwischen geopolitischen Spannungen und wirtschaftlichen Unsicherheiten bewegen sich Investor:innen aktuell vorsichtig. Bitcoin zeigt Stabilität – ein Zeichen für zunehmende Reife. Doch der Fokus liegt ganz klar auf den US-PCE-Daten am Freitag.

Entdecke aktuelle Krypto-Kursen und Markttrends.

Zölle, Tweets und Marktunsicherheit


Präsident Trump hat dem globalen Handel diese Woche erneut einen Dämpfer verpasst – mit 25 % Zöllen auf Autoimporte. Die Folge: wirtschaftliche Unsicherheit kehrt zurück und Märkte reagieren mit Zurückhaltung. Schätzungen zufolge könnten sich Autopreise für US-Kunden dadurch um bis zu 10.000 $ erhöhen.

Doch es geht nicht nur um Autos oder Kupfer – Zölle sind derzeit ein zentrales Element der US-Wirtschaftsstrategie. Die betroffenen Länder reagieren: Die EU, Kanada, China und Mexiko haben Gegenzölle angekündigt. In einem Mitternachtstweet am Donnerstag drohte Trump:

Wenn die EU mit Kanada zusammenarbeitet, um den USA wirtschaftlich zu schaden, werden deutlich größere Zölle verhängt als bisher geplant...

Klassische sichere Häfen wie Anleihen und Gold legten zu – denn kaum etwas steht so sehr für Unsicherheit wie ein Mitternachtstweet zu Handelskriegen. Ein wichtiger Termin ist der 2. April, auch als „Liberation Day“ bezeichnet, an dem viele der angekündigten US-Zölle in Kraft treten sollen – es sei denn, sie werden erneut verschoben.

Kurzfassung: Die wirtschaftliche Unsicherheit nimmt zu – spontane Tweets zu Handelskriegen sorgen für Nervosität an den Märkten.

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Stablecoins – das (nicht ganz so) neue Mittel zur Kapitalbewegung

Ob man sie mag oder nicht – Stablecoins sind für viele Finanzinstitute zum Must-have der Branche geworden. Unsere aktuelle Umfrage zeigt: Menschen wollen in Krypto investieren. Für große Finanzinstitute bieten Stablecoins eine Möglichkeit, genau diese Nachfrage zu bedienen – ohne gleich ein vollständiges Kryptoportfolio aufbauen zu müssen.

Der Zeitpunkt kommt nicht von ungefähr: Die Marktkapitalisierung von Stablecoins erreichte diesen Monat 230 Milliarden $. 2024 wurden weltweit Stablecoin-Transaktionen im Wert von 27,6 Billionen $ abgewickelt – mehr als bei Mastercard und Visa zusammen. Und es geht nicht nur um den US-Dollar: Die Société Générale hat bereits den EURCV eingeführt, und auch die Deutsche Bank plant einen eigenen Stablecoin.

Der Wettbewerb ist eröffnet. Wer schnelle, günstige und sichere globale Geldtransfers ermöglicht, wird künftig eine zentrale Rolle im Zahlungsverkehr spielen.

Kurzfassung: Stablecoins bringen frischen Schwung in den Zahlungsbereich – und der Kampf um Marktanteile hat bereits begonnen.

Entdecke aktuelle Stablecoin-Kurse und Entwicklungen.


Disclaimer

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ist nicht als Angebot oder Empfehlung zu verstehen. Nichts in dieser Kommunikation stellt eine Anlageberatung dar oder kann eine solche ersetzen.
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Investieren birgt Risiken. Du kannst das gesamte investierte Kapital verlieren.

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