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Österreichische Pionierarbeit: RBI und Bitpanda Enterprise bringen Zugang zu digitalen Assets nach CEE

Bitpanda

Von Bitpanda

Ankündigung von Raiffeisen Bank International und Bitpanda Enterprise mit Christian Trummer, Co-CEO von Bitpanda

Europas Bankenmarkt verändert sich grundlegend: Digitale Assets finden zunehmend ihren Weg von spezialisierten Plattformen zu den Finanzinstituten, die Millionen von Menschen bereits heute nutzen.

Die neue Partnerschaft zwischen Raiffeisen Bank International (RBI) und Bitpanda Enterprise ist ein weiterer wichtiger Schritt in diese Richtung. Gemeinsam schaffen die beiden österreichischen Finanzunternehmen einen Rahmen, der die Netzwerkbanken von RBI in allen Märkten Zentral- und Osteuropas unterstützt und so bis zu 18 Millionen Kunden erreichen könnte.

Dabei geht es um mehr als eine für sich allein stehende Integration von Krypto in einen weiteren Markt. Was in Österreich erfolgreich etabliert wurde, soll nun auf Ebene eines internationalen Bankennetzwerks skaliert werden – mit der dafür notwendigen Infrastruktur.

Vom Pionierprojekt zur breiten Umsetzung

Die heutige Zusammenarbeit baut auf einem bereits in Österreich etablierten Ansatz auf: Die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien (RLB NÖ-Wien) gehörte zu den ersten traditionellen Banken in der Europäischen Union, die ihren Kunden mit der Infrastruktur von Bitpanda Zugang zu Krypto über ihre bestehende Banking-Umgebung boten.

Der Schritt war wegweisend und zeigte zugleich, dass der Ansatz in der Praxis funktioniert: Kunden erhielten über ihre bestehende Bank Zugang zu digitalen Assets, während Bitpanda im Hintergrund die Infrastruktur bereitstellte.

Die Zusammenarbeit mit RBI hebt den bisherigen Ansatz auf die nächste Ebene: Statt einer einzelnen Bankintegration entsteht ein gemeinsamer Rahmen für das RBI-Netzwerk in Zentral- und Osteuropa. Die Infrastruktur dafür kommt von Bitpanda Enterprise. Über das konkrete Angebot und die Umsetzung entscheiden die Netzwerkbanken jeweils entsprechend den lokalen Marktbedingungen und regulatorischen Vorgaben.

Damit entwickelt sich eine innovative Umsetzung aus einem einzelnen Markt zu einem gemeinsamen Rahmen für eine Bankengruppe mit Präsenz in mehreren Märkten. Dies könnte zu einer der bislang umfassendsten Einführungen von Krypto-Services innerhalb einer traditionellen europäischen Bankengruppe werden.

Europäische Infrastruktur für Europas Banken

Die Zusammenarbeit macht deutlich, welches Potenzial Europa beim Aufbau eigener Digital-Asset-Infrastruktur hat.

Mit RBI und Bitpanda arbeiten zwei österreichische Finanzunternehmen daran, den Zugang zu digitalen Assets in Zentral- und Osteuropa weiter auszubauen. Das Bankennetzwerk ist europäisch. Die Digital-Asset-Infrastruktur ist europäisch. Und auch die Kunden, für die sie entwickelt wird, sind in Europa zu Hause.

Bitpanda Enterprise stellt die Infrastruktur bereit, mit der Banken, FinTechs und Finanzplattformen digitale Assets in ihre eigenen Kundenangebote integrieren können. Gleichzeitig unterstützt sie die unterschiedlichen regulatorischen und operativen Modelle in den jeweiligen Märkten.

So bleibt die Infrastruktur hinter der nächsten Generation des digitalen Bankings in Europa verankert. Gleichzeitig erhalten europäische Finanzinstitute die technologischen Möglichkeiten, selbst mitzugestalten, wie digitale Assets Teil ihrer Services werden.

Die nächste Phase beginnt dort, wo die Kunden sind

Spezialisierte Plattformen haben die erste Phase der Krypto-Adoption maßgeblich geprägt und werden auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Gleichzeitig entstehen neue Zugangswege: Kunden können digitale Assets zunehmend direkt über Banken und Finanzplattformen nutzen, mit denen sie bereits eine etablierte und vertrauensvolle Beziehung haben.

Dafür muss nicht jeder Anleger zum Krypto-Experten werden. Für die potenziell rund 18 Millionen Kunden von RBI können digitale Assets Teil ihrer bestehenden Bankbeziehung werden, ohne dass dafür eine weitere App, ein zusätzliches Konto oder ein neues Passwort erforderlich ist.

RBI bringt das Vertriebsnetzwerk und die Kundenbeziehungen ein. Bitpanda Enterprise stellt die zugrunde liegende Digital-Asset-Infrastruktur bereit. Gemeinsam schaffen sie einen Rahmen für eine neue Form der Krypto-Nutzung, bei der digitale Assets zunehmend Teil des etablierten Bankings werden.

Die Infrastruktur für den nächsten Entwicklungsschritt

Bei der Zusammenarbeit geht es nicht darum, ein einheitliches Produkt gleichzeitig in der gesamten CEE-Region einzuführen. Stattdessen entsteht eine Infrastruktur, die den einzelnen Netzwerkbanken von RBI ermöglicht, digitale Assets dann anzubieten, wenn die Voraussetzungen im jeweiligen Markt dafür gegeben sind.

Genau darin liegt der wesentliche Unterschied.

Europas Banken gehen zunehmend über einzelne Digital-Asset-Projekte hinaus und schaffen Strukturen, die über mehrere Märkte, Bankengruppen und regulatorische Rahmenbedingungen hinweg funktionieren. Der Weg, der in Österreich begann, schafft nun die Grundlage für den nächsten Schritt in Zentral- und Osteuropa.

Und die dafür notwendige Infrastruktur entsteht in Europa – für europäische Finanzinstitute und ihre Kunden.

Bild © Sabine Klimpt Christian Trummer, Co-CEO von Bitpanda, und Michael Höllerer, CEO von Raiffeisen Bank International

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