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Dieser Artikel wurde von Christian Trummer, CTO und Mitgründer verfasst

Es ist nun bereits sechs Jahre her, dass ich die erste Version von dem programmiert habe, was später einmal Bitpanda werden sollte. Umso mehr freue ich mich, einen Einblick zu geben, warum wir ein Technologie- und Innovationszentrum in Krakau, Polen eröffnen. Kurz gesagt, haben wir sehr ambitionierte Pläne und suchen so viele talentierte Developer wie nur möglich, die uns dabei helfen, unsere Ideen umzusetzen. Mit Krzysztof Raś, der als Vice President of Engineering an Bord kommt, haben wir einen ausgezeichneten Manager gefunden, der uns dabei unterstützen wird, 300 erstklassige Developer in Polen zu finden und mit ihnen gemeinsam zu arbeiten.

2020 war eine Bewährungsprobe für viele. Wir hatten aber sowohl als Unternehmen als auch als Team das Glück, von der Pandemie größtenteils verschont zu bleiben. Ganz im Gegenteil, wir konnten 2020 unsere Teamgröße sogar auf 280 verdoppeln und uns die größte Series A-Förderung in ganz Europa sichern. Dafür möchte ich mich ganz herzlich beim gesamten Team und allen Nutzern, die uns so großartig unterstützen, bedanken. Um unser Wachstum weiterhin zu beschleunigen, werden wir in den kommenden Jahren 10 Millionen Euro in Polen investieren. In Zuge dessen planen wir ein erstklassiges Technologie- und Innovationszentrum im Herzen der Malopolska-Region in Krakau, in dem ein Team bestehend aus 300 Mitarbeitern beschäftigt werden soll.

Die Challenge: wachsen, wachsen, wachsen

Momentan bauen wir etwas auf, das es in dieser Form bisher noch nie gegeben hat. Wir arbeiten derzeit am Aufbau eines Neobroker, der viele verschiedene Assetklassen über Kryptowährungen und Edelmetallen hinaus anbieten kann. Besonders wichtig dabei ist uns, dass er für unsere ständig wachsende User Base so einfach wie möglich zu bedienen ist. Genau das ist aber das Knifflige: Unser Ziel ist es, die Komplexität für unsere Nutzer so gering wie möglich zu halten. Doch je mehr Nutzer und je größer die Anzahl an Assets, desto schwieriger wird es auf der technischen Seite. Unsere größte Herausforderung ist die Skalierbarkeit – unser ultimatives Ziel ist ein Produkt, dass sich während eines Bull Run problemlos an die Millionen von Nutzern anpasst. Unsere Aufgabe ist es, ein System aufzubauen, dass schneller als unsere User Base wachsen kann.

Um unsere Pläne umzusetzen, haben wir beschlossen, in der boomenden polnischen Tech-Szene Fuß zu fassen. Wir wollen dort die kompetentesten Fachkräfte der gesamten Region anlocken und einstellen, insbesondere Backend Developer, Web und Mobile Developer, Machine Learning und QA Engineers, DevOps und Blockchain Engineers, Product Owner und Scrum Master. Wir suchen dabei nicht einfach nur nach Developern, die gut in einer bestimmten Programmiersprache sind. Vielmehr möchten wir Problemlöser in einem florierenden Umfeld ansprechen, die auch gut zu unserer Unternehmenskultur passen.

Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass das Bitpanda Technikzentrum komplette Produktionsteams beherbergen wird, die von Anfang bis Ende an der Entwicklung von Produkten beteiligt sein werden. Das bedeutet, dass sowohl Teams in Krakau als auch in Wien komplette Produkte und Features von Anfang bis Ende entwickeln und auch dafür zuständig sein werden, diese zu warten und regelmäßig zu verbessern. Wir outsourcen nicht nur, sondern bauen vollwertige Teams auf, angefangen bei Frontend, über Backend bis zu Scrum Master, QA, und so weiter. Aus Perspektive des Arbeitgebers ist das überaus spannend. Als Mitglied unseres Teams in Krakau wirst du federführend bei deinen eigenen Projekten sein und nicht nur einen klitzekleinen Teil eines Projekts kodieren, das sowieso von den Kollegen in Wien geleitet wird.

Polens Elite bei Bitpanda

Ich glaube wirklich daran, dass Polen der richtige Ort für unsere ambitionierten Pläne ist. Polen ist die Heimat von erstklassigen, überaus kompetenten und qualifizierten Tech-Talenten. Weltweit anerkannte Developer, eine spannende lokale Tech-Szene und die geographische Nähe zu Wien machten es nicht sonderlich schwer, Krakau als Standort für unser erstes Technologie- und Innovationszentrum zu wählen. Klarerweise werden alle neu eingestellten Developer so lange von zu Hause aus arbeiten, bis sich die COVID-19-Situation verbessert hat.

Die Standorte in Wien und Krakau werden eng zusammenarbeiten. Die geographische Nähe zu Wien war einer der Gründe, wieso wir Krakau als Standort für unser Tech-Zentrum gewählt haben, und ermöglicht es den Teams, einander auch persönlich treffen zu können, sobald die Corona-Gefahr gebannt ist. Wie bereits erwähnt, werden sowohl in Polen als auch in Wien vollwertige Teams im Einsatz sein , die an ihren eigenen Produkten arbeiten werden. Zusätzlich werden wir auch sogenannte Chapters einrichten, die beispielsweise alle Android Developers vernetzen, sodass sie ortsunabhängig Ideen austauschen können. Das Ziel dahinter ist, dass alle voneinander lernen.

Je mehr Länder, desto mehr Assetklassen

Unsere Pläne für 2021 und darüber hinaus sind ambitioniert, und das ist noch sehr milde ausgedrückt. Wir pushen nicht nur stark in neue Märkte wie die Türkei, Frankreich, Italien und Polen, sondern arbeiten auch hart daran, unsere bestehende Produktpalette zu verbessern und zu erweitern. Unser Fahrplan ist voller großartiger Meilensteine; die Erweiterung unseres Angebots durch Aktien und ETFs ist dabei nur ein großes Projekt von vielen. Um das zu erreichen, sind große Förderbeträge nötig, die wir uns mit einer Series A von 52 Mio. US-Dollar sichern konnten. Angeführt wurde sie von Peter Thiel’s Valar Ventures und anderen namhaften FinTech-Anlegern wie Speedinvest im September 2020. Worauf es jedoch wirklich ankommt, ist dieses Geld clever und effizient anzulegen. Das ganze Team und ich sind wahnsinnig gespannt und ich freue mich schon, die Spitzenkräfte zu treffen, die wir in den nächsten Monaten einstellen werden (wenn auch fürs Erste nur virtuell ).

Übrigens: seit dieser Woche sind alle unsere Services auch auf Polnisch verfügbar, um dort ansässigen Anlegern das Investieren leichter zu machen. Nachdem Bitpanda heuer schon in die Finanzmärkte von Frankreich, Spanien, der Türkei und Italien vorgestoßen ist, ist das nur einmal mehr eine Bestätigung von Bitpandas wachsendem internationalen Fußabdruck.

Ich freue mich wirklich schon darauf, mit den neuen Produktteams zu arbeiten, die uns helfen werden, coole Produkte und Features abzuliefern.

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