Diesen Artikel auf Englisch und Türkisch lesen.

Highlights der Woche:

-       Der Kryptoraum blickt auf eine weitere positive Woche zurück

-       Immer mehr nutzen Krypto

-       Ethereums London Hard Fork ging über die Bühne

-       Der 7. BEST Burn ist vollbracht

-       Cardano befindet sich in der letzten Phase seines Alonzo-Updates

-      Deutschland erlaubt institutionellen Fonds, in Krypto zu investieren

-      XRP als Zahlungsmittel in Japan und den Philippinen

Der Kryptoraum blickt auf eine weitere positive Woche zurück

Die letzte Woche war für Bitcoin und die gesamte Welt der Kryptowährungen von Erfolg gezeichnet. Die beliebteste Kryptowährung kratzte an der 36.000 €-Marke und nahm die meisten Altcoins auf diesen Höhenflug mit. Als die Markteuphorie Mitte April ihren Höhepunkt erreicht hatte, konnte auch BTC ein Rekordhoch von beinahe 55.000 € verbuchen. In den Folgemonaten fiel der Kurs jedoch immer weiter, da China dem Kryptomining und den Kryptobörsen einen Riegel vorschob und Regulatoren auf der ganzen Welt die Branchengesetze verschärften.

Nach Wochen der Konsolidierung und des Range-Tradings konnte Bitcoin erstmals wieder mit einer bullischen Monatscandle schließen, was von enormer Bedeutung ist. Die eben erwähnten erfreulichen Nachrichten lassen auf eine fortwährend bullische Marktstimmung in diesem Monat hoffen. Es gibt jedoch noch weitere Resistance-Level am oberen Ende des Charts und ein Pullback wäre jederzeit möglich. Der BTC-Kurs stieg ausgehend vom 21. Juli an zehn aufeinanderfolgenden Tagen – der längste ununterbrochene Anstieg seit 2013.

Immer mehr nutzen Krypto

Innerhalb von nur sechs Monaten hat sich die Zahl der Nutzer von Kryptowährungenn verdoppelt. Weltweit nutzen mittlerweile 221 Millionen Menschen Krypto, wobei sich die globale Kryptopopulation von 100 Mio. innerhalb von nur vier Monaten auf 200 Mio. verdoppelt hat.

Ethereums London Hard Fork ging über die Bühne

Ethereum verzeichnete vor dem mit Spannung erwarteten London Hard Fork-Launch eine 12-tägige Rally. Der Fork beinhaltet fünf Ethereum Improvement Proposals (EIP, zu dt. Verbesserungsvorschläge für Ethereum), die zur Verbesserung des Ethereum-Netzwerks beitragen sollen. Von diesen EIPs war EIP-1559 das am heißesten diskutierte, da es eine radikale Umstrukturierung des Gebührensystems des Netzwerks vorschlägt; die anderen Vorschläge spielten jedoch ebenfalls eine wichtige Rolle. Derzeit wird ETH um ca. 2.200 € gehandelt, nachdem es erst kürzlich ein Hoch von 3.600 € erzielt hatte. Die Gesamtmarktkapitalisierung der zweitgrößten Kryptowährung beträgt momentan ungefähr 265 Milliarden €. Ethereums Wert beruht auf der Durchführung von Transaktionen innerhalb von DApps (Dezentrale Anwendungen) im Netzwerk. Einfach ausgedrückt bedeutet das: Je mehr DApps, desto mehr Transaktionen und damit desto höher der ETH-Kurs.

Es dauerte mehr als zwei Monate, bis der derzeitige Chart die Basis für einen impulsiven Ausschlag nach oben bildete. ETH zog BTC bei seinen Erholungsversuchen nach und überschritt die 2.000 €-Grenze vor dem London Fork. Seit dem 21. Juli stieg der Preis um 50% und könnte nach dem Upgrade vielleicht sogar noch mehr an Fahrt gewinnen. Die Ethereum Improvement Proposals beinhalten bedeutende Änderungen des derzeitigen Status und müssen dringend implementiert werden, um mit jüngeren Smart-Contract-Netzwerken wie Polkadot, Solana, Cardano und anderen mithalten zu können.

Der 7. BEST Burn ist vollbracht

Der jüngste BEST Token Burn ist vollbracht – 15.812.733 BEST im Wert von 10.047.410 € wurden verbrannt. Unser BEST wurde vor beinahe 2 Jahren gelauncht und dient noch heute als Zahlungsmethode für Tradingaufschläge und -gebühren; darüber hinaus können Nutzer monatlich ihre BEST Rewards beanspruchen. Indem Token verbrannt (zerstört) werden, wird der sich in Umlauf befindliche Bestand verringert, wodurch der Wert des Tokens theoretisch steigt und die Halter profitieren. Unsere Burn Events finden vierteljährlich so lange statt, bis 50% des Gesamtbestandes (ausgehend von ursprünglich 1 Milliarde BEST-Token) zerstört wurden.

Cardano befindet sich in der letzten Phase seines Alonzo-Updates

Cardano profitiert derzeit von einem bullischen Momentum, das von der gespannten Erwartung auf die finale Implementierung des Alonzo-Updates auf dem Mainnet geprägt ist. Dieses Update soll noch diesen Monat stattfinden. Am 15. Juli erfuhr das Alonzo Test Net einen Hard Fork von der Alonzo Blue Node zur Alonzo White Node, der letzten Phase vor dem finalen Launch.

Auf der Roadmap befindet sich das Protokoll derzeit bei Goguen, der dritten Phase nach Byron und Shelley. Goguen selbst wurde in drei weitere Phasen unterteilt: Allegra, Mary und Alonzo. Auch das derzeitige Update Alonzo wurde seinerseits in drei weitere Phasen mit den Namen Blue, White und Purple unterteilt. Die Vollendung der Alonzo-Phase schaltet die lang erwartete Smart-Contract-Funktion des Netzwerks frei. ADA ist einer der stabilsten Token, was vermutlich darauf zurückzuführen ist, dass 72% der ADA-Token im Wert von 25 Milliarden € im Netzwerk gestakt werden. Erst letzten Monat fügte Grayscale ADA zu seinem Digital Large Cap Fonds hinzu. Cardano ist nun nach Bitcoin und Ethereum der drittgrößte Bestandteil des Fonds.

Deutschland erlaubt institutionellen Fonds, in Krypto zu investieren

Deutschland plant derzeit zum ersten Mal, bestimmten institutionellen Fonds das Investieren von Milliarden von Euro in Kryptoassets. Das Gesetz sieht vor, dass sogenannte “Spezialfonds” unter Berücksichtigung festgelegter Vorschriften bis zu 20% ihrer Bestände in Bitcoin und andere Kryptoassets investieren können. Die Fonds, die lediglich institutionellen Investoren wie Rentenanstalten oder Versicherungen zur Verfügung stehen, verwalten derzeit ca. 1,8 Billionen €.

XRP als Zahlungsmittel in Japan und den Philippinen

Die allgemeine Marktrally und Berichte darüber, dass XRP bei Ripples grenzüberschreitenden Zahlungsdienst xRapid zum Einsatz kommen soll, um Zahlungen zwischen Japan und den Philippinen zu ermöglichen, sorgte für ein 5-Wochen-Hoch der Kryptowährung.

Jedes Jahr werden von philippinischen Bürgern, die in Japan leben, Devisen im Wert von ca. 1,5 Mrd. € nach Hause geschickt. Die Transaktionsgebühren, die dabei anfallen, zählen zu den mitunter höchsten weltweit. Der japanische Geldtransferdienstleister SBI Remit, der philippinische mobile Zahlungsdienst coins.ph und die Krypto-Exchanges SBI und VC trade taten sich zusammen, um die überaus hohen Gebühren zu umgehen, die Überweisende derzeit auf sich nehmen müssen, um Geld an ihre Familien zu schicken. Wenn alles nach Plan verläuft, können Banken zukünftig umgangen und Geld in Form von XRP verschickt werden.

Bereit zum Traden auf Bitpanda Pro? Jetzt registrieren

Wie ein Profi auch unterwegs traden! Jetzt Bitpanda Pro App für Android herunterladen