Bitpanda
  • Home
  • Blog
  • Wöchentlicher Bitpanda Pro Markt Recap #42

Wöchentlicher Bitpanda Pro Markt Recap #42

Bitpanda Pro

Von Bitpanda Pro

weekly-bitpanda-pro-market-recap-#42-bitpanda-blog-de

Highlights der Woche:

  • Countdown zur letzten Candle des Jahres

  • Geringe Liquidität während der Feiertage

  • Zunehmende Korrelation zwischen den traditionellen Märkten und Kryptomärkten

  • Tradingvolumina erreichen im Jahr 2021 neue Höchstwerte

  • Crypto Fear & Greed Index im Dezember relativ niedrig 

  • Frohes (und profitreiches) neues Jahr

Countdown zur letzten Candle des Jahres

Trotz regelmäßiger Kursrückgänge konnte der Kryptomarkt über das gesamte Jahr 2021 gesehen beeindruckende Erträge erzielen – Geldmittel in Milliardenhöhe flossen in den Markt und immer mehr Anleger zeigten Interesse an Krypto. Bis zum heutigen Tag verdreifachte sich die Krypto-Gesamtmarktkapitalisierung von 685 Milliarden € am 1. Januar auf 2,05 Billionen € per 27. Dezember 2021.

Am 10. November erreichte die Krypto-Market Cap mit 2,6 Billionen € eine neue Richtmarke – am selben Tag erzielte auch die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, Bitcoin, ihr Allzeithoch von 60.000 €. Altcoins verzeichneten enorme Kapitalzuflüsse, woraufhin die Dominanz von Bitcoin um fast die Hälfte zurückging. Zu Beginn des Jahres protzte BTC mit einer Dominanz von 72%, derzeit ist diese mit nur 40% deutlich niedriger.

Mit einer Market Cap von 824 Milliarden € befindet sich Bitcoin dennoch nach wie vor unangefochten auf Platz 1 der größten Kryptowährungen, doch Ethereum holt auf und liegt mit 410 Milliarden € auf dem zweiten Platz. Ethereum konnte im Laufe des Jahres Gewinne von 440% einfahren und erreichte am 9. Dezember einen Preis von 0,088 BTC – dem höchsten Wert seit Mai 2018. Der Bitcoin-Kurs stieg hingegen 2021 “nur” um 80%, was einem Zuwachs von 20.000 € seit Beginn des Jahres gleichzusetzen ist.


Geringe Liquidität während der Feiertage

Die letzten zwei Wochen des Jahres werden nicht umsonst “Feiertage” genannt – die Aktivität beim Trading geht zurück und die Kryptomärkte erfahren die geringste Liquidität des ganzen Jahres. Ausbrüche aus Chartmustern sollten mit Skepsis betrachtet werden, da zahlreiche “falsche” Ausbrüche in den überwiegend ruhigen letzten Tagen des Jahres vorkommen können.

Selbst kleinste Veränderungen in den Charts können emotionale Tradingreaktionen nach sich ziehen und für ein Kursereignis nach dem anderen sorgen, und zwar in beide Richtungen. Heuer sahen wir jedoch hauptsächlich Range-Trading ohne größere Ausschläge nach oben oder unten. Ethereum folgte Bitcoin nach seinem erfolgreichen Ausbruch aus dem fallenden Keilmuster in der Preisbewegung und befindet sich derzeit über dem Support-Level von 3.450 € auf den Tagescharts.



Zunehmende Korrelation zwischen den traditionellen und Kryptomärkten

Das vergangene Jahr wird als jenes in die Geschichtsbücher eingehen, in dem Krypto in fast allen Bereichen von den Massen akzeptiert wurde. Händler aus unterschiedlichsten Branchen begannen, digitale Assets als Zahlungsmethode zu akzeptieren, Bitcoin wurde in El Salvador als offizielles Zahlungsmittel eingeführt und neue Derivate und verwandte Investmentprodukte wurden auf den Markt gebracht. Traditionelle Finanzprodukte erleichtern Anlegern, dabei insbesondere großen institutionellen Unternehmen, den Einstieg in den Kryptoraum.

Andererseits stieg die Korrelation zwischen traditionellen Finanzmärkten und den Märkten für digitale Assets. Dies offenbart sich vor allem in den Preisentwicklungen und größeren Sell-Offs, wie derzeit insbesondere anhand der von Omikron geschürten Angst auf den Märkten zu beobachten ist. Die neuartige Corona-Variante könnte etwa Engpässe auf den globalen Märkten und Änderungen in der Finanzpolitik von Zentralbanken nach sich ziehen.

Die wichtigsten Aktienindizes der Welt notieren in der Nähe ihrer Allzeithochs, wobei das Risiko einer Verlangsamung und eines möglichen Sell-Offs steigt, was auch Auswirkungen auf den Kryptomarkt mit sich bringen würde. Omikron könnte eine Bedrohung darstellen, die die Märkte nicht ignorieren können, da einige Länder wieder Lockdowns ausrufen, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen.

In der Zwischenzeit geriet Evergrande in Zahlungsschwierigkeiten und die US-Zentralbank (Fed) bestätigte Pläne, die Geldpolitik ab März reduzieren zu wollen und die Weichen für drei Zinserhöhungen im Jahr 2022 zu stellen. Darüber hinaus führen viele Länder neue Regelungen für Kryptowährungen ein, die die Geldflüsse einschränken könnten. Dies sind die wichtigsten Herausforderungen, die bei Investitionsvorhaben mit Kryptowährungen im kommenden Jahr berücksichtigt werden sollten.

Tradingvolumina erreichen im Jahr 2021 neue Höchstwerte

Zentrale Kryptobörsen meldeten für das Jahr 2021 ein Tradingvolumen von mehr als 12,5 Billionen €. Diese Zahl ist ein massiver Anstieg von 689% gegenüber dem Handelsvolumen des Jahres 2020, basierend auf Daten vom 24. Dezember. Im Vorjahr hatten zentrale Kryptobörsen Tradingvolumina in Höhe von über 1,6 Billionen EUR abgewickelt.

Doch auch dezentrale Börsen verzeichneten in diesem Jahr ein enormes Wachstum in Tradingvolumina. Allein im Jahr 2021 wurde ein Tradingvolumen von mehr als 0,9 Billionen EUR verbucht, was einem Wachstum von 858% gegenüber dem Handelsvolumen im Jahr 2020 entspricht. All diese Zahlen stammen aus dem Legitimate Index von The Block, der die Volumendaten der größten Börsen heranzieht, die dafür bekannt sind, die genauesten Daten zu liefern.

Crypto Fear & Greed Index relativ niedrig im Dezember

Der Weihnachtsabend liegt hinter uns, und es war ein überwiegend grüner Abend. Die meisten Kryptowährungen zeigten flache oder leicht negative Kursverläufe im Dezember. Laut dem Crypto Fear & Greed Index ist der Markt derzeit mit einem Wert von 27 von Angst geprägt; letzte Woche noch zeigte sich der Index mit 45 Punkten neutral. Eine negative Marktstimmung könnte jedoch auf eine gute Kaufgelegenheit hindeuten – der Januar ist zwar nicht bekannt dafür, ein sonderlich bullischer Monat zu sein, doch die größte Kryptowährung auf dem Markt widerlegte das im Januar 2021, indem sie satte 14,5% zulegte. Warum also nicht auch 2022?

Der Großteil der Altcoins folgt Bitcoin in der Preisbewegung. Die meisten Coins werden derzeit in der Nähe ihrer Support-Level getradet, was darauf hindeutet, dass sich die Marktstimmung wieder bessert und Trader kleinere Dips kaufen. Der Dezember war vermutlich nicht so profitabel, wie es sich viele erhofft hatten, dennoch war das Jahr 2021 sehr positiv und stellte sich für einige Altcoins mit Gewinnen im dreistelligen Bereich als überaus lukrativ heraus.

Der Markt befindet sich in einer großartigen Ausgangslage für ein sogar noch besseres neues Jahr. Auch 2022 halten wir unsere Nutzer wieder auf dem Laufenden und sorgen dafür, dass sie top-informiert durchstarten können.

Wir wünschen all unseren Tradern ein frohes und profitables neues Jahr

Das Bitpanda Pro Team

Bitpanda Pro überall und zu jeder Zeit – die Bitpanda Pro iOS und Android Apps sind die perfekte Lösung, um auch unterwegs die Preisentwicklungen von Bitcoin und anderen Coins zu beobachten und traden zu können.

Bitpanda Pro

Bitpanda Pro